Häufige Fragen

Spa(n)nende Perspektiven® ist eine geschützte Bild- und Wortmarke für ein besonderes Ausbildungsprojekt. Die Marke steht zum einen für eine positive Zukunft junger Menschen aus Ruanda und zum anderen für ein Unternehmer-Netzwerk in und um Rheinland-Pfalz für die Industrie und das Handwerk.

In Zusammenarbeit mit dem ruandischen Bildungsministerium und dem RP-HUYE COLLEGE, in Kooperation mit weiteren technischen Schulen in Ruanda, ist das Projekt entstanden. Die Internetseite machining-for-rwandas-future.de dient als Portal für die ruandischen Schülerinnen und Schüler.

Qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber haben auf dieser Plattform einmal im Jahr die Möglichkeit ihre Unterlagen hochzuladen und sich um eine der 100 Ausbildungsplätze bei Spa(n)nende Perspektiven® zu bewerben.

Der erste Schritt ist die Kontaktaufnahme über unser Kontaktformular. Sie erhalten postwendend eine Kontaktbestätigung mit Detail-Informationen. Die Grundlage für eine Zusammenarbeit ist eine Kooperationsvereinbarung.

Die Schüler können sich einmal im Jahr über machining-for-rwandas-future.de bewerben. Innerhalb von 24 Stunden liegen mehr als 1.000 qualifizierte Bewerbungen vor. An der KDS (Kigali-Deutsche-Schule) in Kigali (Hauptstadt von Ruanda) wird die Vorauswahl getroffen.

Neben technischen Vorkenntnissen sind die Note 1 im Fach Englisch und mindestens die Note 2 in den Fächern Mathematik und Physik nötig, um in die engere Auswahl zu kommen. Die Bewerber werden u.a. von ehem. ruandischen Azubis, die ihre Ausbildung in Deutschland absolviert haben, interviewt.

Das Land, mit seinem vorausschauenden Präsidenten Paul Kagame, hat in den vergangenen 20 Jahren u.a. auf das Thema Bildung gesetzt. Zwischenzeitlich verlassen jährlich ca. 20.000 hochqualifizierte Schüler die technischen Schulen in Ruanda. Leider (oder zum Glück) gibt es in der Industrie noch nicht allzu viele Player die in der Lage sind, diese Vielzahl an hochmotivierten Schülern auszubilden.

Das ist unsere Chance! Unter dem Motto »Hilfe zur Selbsthilfe« gibt es nur Gewinner. Die einen bekommen eine riesige Chance ihr Leben und das ihrer Familien aufzuwerten und die anderen, die Netzwerkpartner, werden zu Fachkräfteentwicklern für ihr eigenes Unternehmen.

Zwischen Ruanda und Rheinland-Pfalz besteht sein mehr als 40 Jahren eine internationale Partnerschaft. Diese Graswurzelpartnerschaft gibt unserem Projekt eine nachhaltige Stabilität. Das Durchschnittsalter der Menschen in Ruanda liegt bei 20 Jahren und wird bis zum Jahr 2050 auf 25 steigen.

Zum Vergleich: in Deutschland liegt das Durchschnittsalter aktuell bei 45 Jahren. Das Bildungssystem bringt jährlich 20.000 Sekundarschüler (Realschule) mit Abschluss hervor. Die Qualifikation dieser jungen Leute ist einzigartig und wird nur noch von ihrer Motivation übertroffen.

Die Grundlage für eine Zusammenarbeit ist eine Kooperationsvereinbarung. Außerdem sollte Ihr Betrieb / Unternehmen in Rheinland-Pfalz (oder angrenzend) sein. Weiter sollte der Bereich Ausbildung bei ihnen einen nachhaltigen Stellenwert besitzen. Als ersten Schritt nehmen Sie bitte über unser Kontaktformular Kontakt auf.

Sie müssen keine Millionen investieren! 2014 fand unsere erste Reise nach Ruanda statt, seither haben wir kontinuierlich investiert (zwischenzeitlich 7-stellig) und sie können nun davon profitieren. 3.500,00 EUR ist ihr jährlicher Beitrag. Das ist aus unserer Sicht fair und Ihr Beitrag als vollwertiger Netzwerkpartner.

Voneinander lernen, dürfte der größte Vorteil sein, zumindest ist das die Aussage der aktuellen Partner. Dr. Christian Kauth (Präsident PfalzMetall) hat es in seinem Videobeitrag treffend formuliert. Die Konzentration auf Ruanda und Rheinland-Pfalz macht es für alle Netzwerkpartner leichter. Neben den kulturellen Aspekten erlaubt das Engpass konzertierte Projekt, Standards mit gleichbleibenden Parametern.

Nein! Die Muttersprache ist Kinyarwanda. Die Amtssprache ist Englisch, so dass die jungen Menschen alle gut bis sehr gut Englisch sprechen. Die älteren Menschen sprechen eher Französisch, was an der kolonialen Vergangenheit liegt.

Viele Unternehmen haben bereits Erfahrungen mit ausländischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gesammelt. Speziell für ruandische Schüler sollte zu Beginn eine klare und sachliche Kommunikation die Grundlage sein. Aufgrund der strukturierten und dominanten Führungsstrukturen in Ruanda können die Menschen mit einer direkten Ansprache gut umgehen.

Etwas schwieriger ist es bei verbindlichen Zusagen. Es gilt daher wichtige Dinge schriftlich zu untermauern und eine Rückmeldung einzufordern. Unterscheidet sich nicht viel von unseren aktuellen Azubis;-)

Nein! Hier ist das ihr Mitwirken und das der Azubis der beste Weg. Wir stehen ihnen beratend zur Seite, denn es gibt zwischenzeitlich bei uns in Deutschland sehr viele Möglichkeiten Deutsch zu lernen oder die Sprache zu verbessern. Legen sie in den ersten 12 Monaten nach der Ankunft der neuen Azubis darauf höchste Priorität.

Für unsere Netzwerkpartner organisieren wir über Spa(n)nende Perspektiven® den Einstieg in die Ausbildung, also das Recruiting und die Einreise nach Deutschland. Die Ausbildung selbst leisten die Betriebe selbst und haben zur Unterstützung die Kammern (IHK oder HWK) als Berater an derSeite.

Schwieriger wird es gegen Ende und nach der Ausbildung. Welche Perspektiven sind vorhanden und was sind die eigentlichen Wünsche von (zukünftigen) ruandischen Fachkräften? Dabei unterstützen wir unsere Netzwerkpartner.

Vom Unternehmer für Unternehmen! Reiner Rudolphi hat mit diesem Projekt in seinem Unternehmen das Bewerber-Problem ein für alle Mal gelöst. Spa(n)nende Perspektiven® will ihnen nichts verkaufen! Sie entscheiden ob es für sie interessant ist. Wenn ja melden sie sich bei uns, wir schauen dann gemeinsam.