Samstag, 7.11.2026
10:30 – 11:15 Uhr
Live aus Kigali, Ruanda
Jährlich bereiten sich 50 – 100 ruandische Schüler auf eine Ausbildung in Deutschland vor. Die größte Herausforderung bleiben die Deutschkenntnisse. Alle unserer ruandischen Schüler haben über die Sekundarschule die Grundlagen für eine technische Ausbildung. Mathe, Physik und technische Vorkenntnisse sind vorhanden.
Für ein deutsches Unternehmen sind aber auch die Deutschkenntnisse entscheidend für den Erfolg der Ausbildung. Es geht nicht allein darum, dass die Azubis eine ordentliche Prüfung ablegen, nein, es gehört auch dazu, dass sie sich in das Umfeld integrieren.
An der Kigali Deutsche Schule (KDS) beginnen die Schüler mit einem Deutschkurs zum Level A1, über das Level A2, dann zum gewünschten B1-Zertifikat vom Goethe-Institut.
In dem Online-Meeting stellen sich einige Schüler persönlich vor und berichten von ihren Hoffnungen auf eine Ausbildung in einem deutschen Unternehmen.
Reiner Rudolphi
Live aus der Kigali Deutsche Schule (KDS)
10:30 – 11:15 Uhr
Das Meeting findet online in Microsoft-Teams statt.
Den Link zum Online-Meeting erhalten Sie mit der Bestätigung Ihrer Anmeldung.
Über Spa(n)nende Perspektiven
Spa(n)nende Perspektiven® ist ein Netzwerk von Unternehmen aus der Industrie und dem Handwerk in Rheinland-Pfalz.
Für unsere Netzwerkpartner organisieren wir den Einstieg in die Ausbildung ruandischer Auszubildenden, also das Recruiting und die Einreise nach Deutschland.
Die Ausbildung selbst leisten die Betriebe selbst und haben zur Unterstützung unser Netzwerk sowie die Kammern (IHK oder HWK) als Berater an der Seite.
Reiner Rudolphi
Reiner Rudolphi
Geschäftsführender Gesellschafter rema fertigungstechnik
und Initiator Spa(n)nende Perspektiven
In meinem metallverarbeitenden Unternehmen, der rema fertigungstechnik, war ich bereits 2010 mit dem Problem »Bewerbermangel« konfrontiert. Da haben die meisten Betriebe noch darüber gelacht.
Großunternehmen haben in dieser Zeit einfach die Gewichtung der Zeugnisnoten von »befriedigend« auf »ausreichend« gesenkt, danach waren wieder genug Bewerber vorhanden. Uns ging es derzeit schon so wie Ihnen und vielen anderen heute: Wir bekamen, was bei den Großen übrig blieb.
Damals habe ich mir geschworen, dass ich das für mein Unternehmen ein für alle Mal lösen werde. Ich wusste noch nicht WIE, aber ich wusste, DASS ich es schaffen werde.
Ich war keinen Tag länger bereit, mit dieser Situation so weiterzumachen. Meine Lösung: das Ausbildungsnetzwerk Spa(n)nende Perspektiven® und das Gewinnen von Azubis aus Ruanda.
Zwischenzeitlich schreiben wir einmal im Jahr offene Stellen aus und erhalten an einem Tag über 1.000 Bewerbungen. Nicht irgendwelche Bewerbungen.
Die Bewerber und Bewerberinnen sind auf einem Bildungsniveau, welches meine Generation (Boomer) seiner Zeit auch hatte.